Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Ratschläge und Tipps zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeitem sowie Diskussion zur (fächerübergreifenden) mündlichen Prüfung

Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon ATS » 30.01.16 19:18

Hallo zusammen,

nach meiner Teilnahme an der Kolloqiumsfeier gestern ist meine Zeit bei der AKAD nun endgültig vorbei. :mrgreen:
Da ich hier im Forum eigentlich kaum etwas für die Feier fand, möchte ich mal meine Eindrücke wiedergeben. :D

Termin: 29.01.2016, Großer Kursaal in Stuttgart Bad Cannstatt.

Die Teilnahme für die Absolventen ist kostenfrei. Begleitpersonen mussten 30 Euro zahlen.

Anreise:
- Parkplätze (kostenpflichtig) in der Tiefgarage ausreichend vorhanden.

Es waren die Absolventen der letzten drei Prüfungstage dabei (29.01.2016, 27.11.2015 und xx.09.2015). Schätzungsweise waren etwa 60 bis 80 Absolventen und ebenso viele anwesend. Da wohl etwa 60 Studenten pro Kolloquiumstermin dran sind, gehen also rund 30 bis 50% zur Abschlussfeier.
Auf Grund eines Staus auf der Bundesstraße dorthin war ich erst 10 Minuten vor Beginn dort, aber das reichte aber dennoch. Jeder bekommt ein Gläschen zu trinken und so..

Alle Absolventen bekommen einen Talar und einen Doktorhut. Diese Idee finde ich sehr originell. Den Hut darf man als Andenken behalten.

Die Feier begann nun mit einigen Reden. Ich würde sagen, die Reden waren allesamt zäh und mit typischen Inhalten.
Die Rede vom Rektor der AKAD begann wirklich kurzweilig und originell locker und stach zunächst positiv hervor! Er versprach, es sollte "short and sweet" werden, aber das wurde es dann leider doch nicht.

Absolut negativ habe ich den Werbecharakter der ganzen Veranstaltung empfunden. Alle Redner lobten die AKAD hoch in den Himmel. Richtig albern wurde es dann, als ein Vertreter von Aurelius den 3 besten Studenten gratulierte und diese jedes mal quer über die Bühne vor den Aurelius-Banner bugsierte um dann ein Foto zu machen. Also erst wurde den drei Studenten hektisch Zettelchen, Geschenk und Blumen in die Hand gedrückt und Hände geschüttelt, dann einmal quer über die Bühne geeilt und noch mal Händeschütteln und Fotos machen vor dem Aurelius-Logo ist angesagt.
Also aus meiner Sicht war das eine große Werbeveranstaltung - ganz besonders des Investors. Man solle nicht nur stolz auf seinen Abschluss sein, sondern besonders toll sei der Abschluss, da er von der AKAD kommt.

Sehr gut gelöst war, dass alle Studenten dann in Gruppen namentlich aufgerufen worden sind ihnen gratuliert worden ist. Auch das Hütewerfen war sehr nett - da kommen bestimmt nette Fotos raus.
Schade ist, dass man keine richtige Urkunde überreicht bekommt. Man bekommt einen Zettel "AKAD gratuliert...". Ich habe schon einigen Abschlussfeiern beigewohnt und immer gab es richtige Urkunden - die kann man dann auch als Erinnerung schön in die Kamera halten etc.

Eine absolute Enttäuschung war das Essen! Es gab einige kalte Häppchen (Ackersalat im Gläschen, Quiche, Süßspeisen und so) und dazu ein Glas Wein und Wasser. Auch in Anbetracht, dass Gäste 30 Euro Eintritt zahlen, wurde dieses Essen dem Anlass der Veranstaltung nicht gerecht. Ebenso da die Veranstaltung ja um 18 Uhr beginnt und bis 22 Uhr gehen sollte - da wäre ein anständiges Essen angebracht (und wohl auch für die Studenten, die genau an diesem Tag ihr Kolloquium hatten und vermutlich vor lauter Aufregung und Stress schon Tage nicht mehr richtig gegessen haben ;-)).
Es waren nicht ausreichend Sitzplätze vorhanden und ein Großteil durfte mit Stehtischen vorlieb nehmen.

Musik ist ja immer Geschmackssache... Wir sind jedenfalls nicht lange belieben und haben in der Innenstadt dann gefuttert und gefeiert.

Fazit:
- ganz nett, aber extremer Werbecharakter
- enttäuschendes Essen
Also ich würde da niemanden empfehlen extra länger dafür dort hin zu fahren.. Wer aus der Nähe von Stuttgart kommt, kann aber auf jeden Fall mal vorbeischauen, sich seinen Erinnerungshut abholen und dann woanders essen und feiern gehen. ;-)
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon Lena89 » 01.02.16 09:03

Ich habe ebenfalls den Abschluss am Freitag miterlebt und finde es gut, dass wir auch diese Eindrücke hier sammeln können.

Der Ort ist dem Anlass absolut angemessen und die Atmosphäre würdigt meiner Meinung nach den Abschluss.

Die Reden hätten sicher vom Inhalt her etwas abwechslungsreicher sein können und das ewige Auffordern zum Applaudieren hatte nach dem 4. Mal doch schon etwas slapstickartiges...

Die Ausstattung mit Talar und Hut gehört zum Abschluss dazu, ich hatte aber auch am Freitag erst Kolloquium und weiß nicht, ob ich sonst aus Nordhessen angereist wäre.
Sicher ist es auch an anderen Unis Gang und Gäbe, eine derartige Anzahl an Studierenden bzw. Absolventen zu verabschieden, sodass der "logistische Akt" hier nicht so in den Vordergrund hätte gerückt werden müssen.

Dass das Ganze zeitweise den Charakter eine Werbeveranstaltung, auch insbesondere für das Alumni-Netzwerk hatte, muss ich leider bestätigen, da kann ich ATS nur zustimmen in allen Belangen.
Ja, es ist etwas Besonderes, ein Fernstudium erfolgreich abzuschließen und ja, die AKAD mag die älterste Fernuni DEs sein, aber deshalb muss das nicht permanent erwähnt werden, einmal hätte auch gereicht. Ich hatte das Gefühl, dass das Zeitfenster des kurzfristig ausgefallenen Herrn Hettstedt auf Gedeih und Verderb gefüllt werden sollte.

Insgesamt hätte ich an Häppchen auch etwas mehr erwartet, es war schon beinahe lustig, wie schnell die Tische leer waren und auch die Nachlieferungen weggingen. Für 30€ pro Gast stimme ich auch hier zu, dass es etwas mehr hätte sein dürfen. Belegte Baguettes etc. hätten eher eine Sättigung herbeigeführt.
P.S.: Offizieller Beginn war 19 Uhr und nicht 18 Uhr (da ging nur die Ausgabe der Talare los) - dennoch geht man bei einer solchen Uhrzeit vorher nicht noch Abendessen.

Das Ambiente mit der Musik (Keybord und Saxophon) war meiner Meinung nach stimmig, ist aber, klar, nicht jedermanns Sache.

Auch wir haben hinterher im Hotel in der Bar noch etwas gegessen (empfehlenswert ist das ibis styles direkt um die Ecke, kurze Wege, aber auch erschreckend hohe Parkgebühren, für die eigenen Hotelgäste...) und einen Absacker getrunken.

Insgesamt würde ich es mit Ausnahme des Essens von der Organisation her als gelungenen Abend bezeichnen. Die Redner sind eben wie sie sind, das gehört dazu und ich finde, solch ein Abschluss im Talar ist Teil des Studiums, den man ruhig mitgemacht haben kann.
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon ATS » 01.02.16 10:31

Ich freue mich, dass du ähnliche Eindrücke hattest. :-)
(Was mich übrigens wunderte, dass die nicht gleich Anmelde-Bögen fürs Alumni verteilt haben... ;-)).

Lena89 hat geschrieben:Sicher ist es auch an anderen Unis Gang und Gäbe, eine derartige Anzahl an Studierenden bzw. Absolventen zu verabschieden, sodass der "logistische Akt" hier nicht so in den Vordergrund hätte gerückt werden müssen.

Ja - dass man diesen "logistischen Akt" so oft erwähnt hat (und auch gleich am Anfang darauf hinwies, dass das ja alles so schwierig sein wird etc..) fand ich auch unpassend und nicht notwendig. Einmal eine kurze Erklärung hätte absolut gereicht.

Allerdings muss ich gestehen, ich war schon neugierig, wie die diese Übergabe bewerkstelligen wollen. Die Herausforderung (im Vergleich zu anderen Hochschulen) ist ja, dass sich die Studenten untereinander fast nicht kennen - geschweige denn die Namen wissen - und auch die Dozenten die Studenten nicht kennen.

Ich kann das mit meinem ersten Studium an einer Präsenz-Hochschule vergleichen: dort kannte man alle Kommilitonen des gleichen Kurses und auch deren Namen. Wir mussten uns damals kursweise alphabetisch - zunächst am Rand - aufstellen und dann genau in dieser Reihenfolge die Bühne betreten. Da jeder jeden kannte war das ziemlich einfach. ;-) Dann hatte wir auch ein Dozenten, der auch alle Studenten namentlich kannte, die Urkunden in alphabetischer Reihenfolge und konnte der Reihe nach allen gratulieren.
Das war aber vermutlich eher eine Ausnahme, da unsere Kurse nur aus etwa 20 bis 30 Studenten bestanden und für 3 Jahre konstant blieben.

Die Lösung von der AKAD fand ich da gut und unkompliziert. :-)
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon roden1887 » 02.02.16 14:54

Moin Moin,
na das klingt doch alles sehr schön. :!:

Ich für meinen Teil bin ja beim nächsten Kollo am 18.03. dabei und muss gestehen, dass ich es gerade extrem Schade finde, dass es scheinbar nur alle paar Termine eine Feier gibt. Da ich aus Hamburg anreisen muss, werde ich sicherlich kein zweites Mal nach Stuttgart gurken um dort einen Sekt und zwei Schnittchen zu verspeisen. :wink:

Offensichtlich sehe ich es auch nicht alleine so, denn die Teilnahmequote von 70 (laut AKAD-HP) Absolventen von dann 180 (60*3) - 240 (80*3) also 30% bis max. rd. 40% ist ja nicht so berauschend. Wenn man dann noch überlegt, dass alleine an diesem Tage 60-80 Studenten wegen der Prüfung in Stuttgart waren, tendiert die Teilnahmequote der anderen zwei Prüfungs-Termine eher auf max. 15-20%...naja die werden sich schon ihren Teil dazu gedacht haben oder halt auch nicht.
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon Lena89 » 05.02.16 13:00

Also an dem Tag waren es 60 Prüflinge, von denen aber glaube ich auch nicht alle da waren (terminliche Gründe, nicht wegen des Wollens).

ATS hat geschrieben:(Was mich übrigens wunderte, dass die nicht gleich Anmelde-Bögen fürs Alumni verteilt haben... ).


...die lagen ja auch schon in der Mappe, die man direkt nach der Prüfung bekommen hatte :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Grundsätzlich, ich wiederhole mich, würde ich die Feier jedem empfehlen, für den es der erste oder vielleicht auch gleichzeitig der letzte Abschluss war - man sollte es mal erlebt haben finde ich :)
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon Lena89 » 06.02.16 11:57

Eine Frage noch bzgl. der Fotos: Wohin sollte man denn seine E-Mail-Adresse melden, damit man die Bilder bekommt? An die Pressestelle?? Eigentlich haben sie ja die aktuelle Adresse...
Hat schon jemand was von den Bildern gehört?
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon ATS » 08.02.16 09:14

Bezüglich der E-Mail-Adresse für die Fotos war ich auch etwas verwirrt: Man bekommt ja schließlich ein PDF-Dokument per Mail in dem drin steht, man solle seine aktuelle E-Mail-Adresse angebeben. ;-)

Da dieses Schreiben vom Prüfungsamt kam, habe ich auch dorthin meine E-Mail-Adresse noch mal per Mail geschickt. ;-)
Wenn ich den Brief richtig gelesen habe stand da drin, an die Pressestelle soll man schreiben, wenn man die Veröffentlichung seines Namens im Hochschulmagazin / Internet ... nicht möchte.

Ich habe jedenfalls auch noch nichts von den Bildern gehört. Wir können uns ja gegenseitig Bescheid geben, falls jemand vergessen wird. ;-)
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon Lena89 » 08.02.16 09:31

Klingt nach 'nem Plan :wink:
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon MissBennington » 26.02.16 11:32

Hallo ihr Lieben,

ich finde die Idee toll, auch die Erfahrungen und Erlebnisse der Absolventenfeier mit allen zu teilen. Also möchte ich doch auch noch einmal meinen Senf dazu geben, bevor ich mich hier endgültig verabschiede.

Ich habe die Chance genutzt und meine Familie (die mir in meiner gesamten Studienzeit immer zur Seite gestanden haben und denen ich es letztlich zu verdanken habe, dass ich dort oben stehen durfte) zur Absolventenfeier eingeladen. Da ich am Tag auch mein Kolloquium hatte und eh einen Tag früher an- und den Tag danach erst wieder abgereist bin, hat das gut gepasst.

In der Einladung stand ja bereits, dass es Talar und Hut geben wird. Für meine Familie war es eine Überraschung und sie waren sehr begeistert und auch stolz auf mich in diesem "Kostüm".

Wir haben uns dann ein Plätzchen gesucht (was doch recht schwer war, da der kleine Saal zu klein war für die Menschenansammlung) und etwas zu Trinken geordert. Sicherlich ist es schwer, eine solche Menge zu versorgen, aber die Serviceleute waren meiner Meinung nach überfordert. So kamen sie am Ende gar nicht mehr bis in den eigentlichen Saal sondern wurden teilweise schon vor der Küche abgefangen mit Bestellungen. Schade, aber naja.

Dann konnte man Fotos machen lassen von sich im Talar, mit Freunden, Partner oder allein. Das fand ich sehr toll - auch wenn wir immer noch auf die Ergebnisse warten...

Anschließend ging der offizielle Teil los. Die Reden waren teilweise etwas langatmig, jedoch fand ich die Rede von Herrn Bügner sehr amüsant. Alles in allem muss ich sagen, befand ich mich wohl eh nur in einer Art Rausch, weil es doch der letzte große Auftritt war und die Studienzeit nun endlich geschafft ist.
Der Aurelius-Teil war für mich auch unpassend, aber so ist das nun mal. Ich habe das auch schon wieder verdrängt.
Viel toller und wirklich gelungen fand ich das Aufrufen eines jeden anwesenden Studenten, um eine kleine Urkunde (wenn auch keine echte, aber stört euch das wirklich?) zu bekommen und noch einmal auf der Bühne stehen zu können. Absolutes Highlight war für mich das Hüte werfen. Der Moment, wo man dort vorn steht und wartet, dass man den Hut in die Luft werfen kann und genau dann in die Augen seiner Liebsten schaut, die einem gegenüber stehen und unglaublich stolz und mega glücklich sind... Dieser kurze Moment war es wirklich wert. Und ich werde ihn nie vergessen.

Abschließend ging es wieder zurück in den kleinen Saal und es wurden noch einmal Fotos für die Öffentlichkeit gemacht. Dann gab es die schon angesprochenen Häppchen, die leider für die Menge der Anwesenden eindeutig zu wenig waren. Zwar gab es regelmäßig Nachschub, aber für 30 EUR pro Begleitperson fand ich das auch enttäuschend. So viel konnte man gar nicht trinken, um das ansatzweise wieder rein zu bekommen. Zumal man ja nichts bekam, wenn man die Kellner (die aber immer höflich und zuvorkommend waren) nicht im Vorbeilaufen angesprungen ist. ;-) Die Musik fand ich für den Anlass passend, jedoch haben die auch nicht bis zum Schluss gespielt oder?

Mein Fazit: wer die Möglichkeit hat, der sollte auf jeden Fall daran teilnehmen. Es ist ein Event, den man wohl so schnell nicht vergessen wird und es schließt das Studium irgendwo in einem angemessenen Rahmen ab. Bei uns in der Gegend ist es absolut unüblich, Talar und Hut zum Abschluss zu tragen, daher habe ich mich sehr darüber gefreut. Mir wird der Abend positiv in Erinnerung bleiben und ich bin froh, dass wir da geblieben sind.

Liebe Grüße,
MissBennington
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Seit dem 29.01.2016 darf ich mich stolze Absolventin nennen und habe einen B. A. (BWL) in der Tasche... :D
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon ATS » 15.03.16 09:20

Hat eigentlich schon jemand was von den Fotos gehört / bekommen?
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon ATS » 18.03.16 18:39

Heute wurde die Mail verschickt mit den Fotos - tolle Bilder! :D :D :D
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon Zymbo » 15.08.16 22:04

Hallo zusammen,
ich hätte noch zwei Fragen zur Abschlussfeier:
Ich müsste danach mit dem Zug weiter nach München und habe gerade gesehen, dass der letzte wohl um 22:13 geht. Reicht das bzw. wie lange wird die Feier etwa gehen?
Wie ist so das Gros der Teilnehmer gekleidet, eher im Anzug wie beim Kolloquium oder geht es leger zu, gibt es eine Kleiderordnung?

Danke für Infos und viele Grüße.
Gruß,
Marco
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Re: Erfahrungsbericht Kolloqiumfeier

Beitragvon WIStudent » 27.09.17 20:40

Moin zusammen,

es gab vergangene Woche ja wieder eine Abschlussfeier in Bad Cannstatt, da wollte ich mal die Erfahrungsberichte etwas auffrischen.

Vorab: ich fand die Feier nett.

Es gab vorher eine Information über das Programm, Beginn 19:00 und dann einige Reden, die von Live-Musik abgelöst werden sollten. Die Absolventen sitzen in den Reihen vorne, dann die Profs. und die Angehörigen sitzen getrennt, weiter hinten. Zwei Profs haben Jazz gespielt, das war wohl der Prof. Bügner und ein anderer, den ich nicht kannte. Der Prof. Fürst sprach nett, dann gabs eine Siegerehrung für Absolventen des Jahres. Noten haben sie allerdings nicht gesagt.. hatte mich gefragt, ob da jemand tatsächlich mit einem Gesamtschnitt von 1,0 rausgeht. Das wäre in der Tat beachtlich.

Ein Herr von Sage sprach noch zum Thema Jobchancen und Wert des Abschlusses, danach eine Dame, die wohl früher mal einen Bachelor gemacht hatte und was ihr das gebracht hatte. Fand ich nett und interessant. Bekam auch Hunger. Schließlich wurden nochmal Zeugnisse ausgegeben, damit jeder auch mal namentlich aufgerufen wurde. Man bekam so eine Gratulations-Urkunde, die der Abschlussurkunde ähnlich sah.

Schließlich gabs noch das Hütewerfen - und dann endlich Essen :-). Meine, das war nach neun - also gute zwei Stunden für die Show.

Zum Thema Essen muß ich sagen, daß es keinen Grund zur Beanstandung gab. Im Gegenteil.. es gab reichlich Salate (nix für mich :-) ) und Geschnetzeltes mit Pilzen, Hühnerfleisch und auch so eine Art Auflauf, glaube ich. Vermutlich, damit auch etwas vegetarisches im Angebot war - also drei Gerichte. Nudeln und Kartoffeln als Beilagen. Außerdem noch eine Mousse au chocolat, eine helle Creme noch dazu und Obstsalat. Es waren zwei (Selbst-)Bediensysteme aufgebaut, eine Schlange teilte sich dann nach rechts und links. Wartezeiten waren.. joo.. vorhanden, auch mal 10-15 min.. Hatte Hunger, wie gesagt. Bin dann dreimal dort gewesen :mrgreen:. Weine standen auf den Tischen, normale Getränke gabs auch - also Wasser, Saft, usw.

Ich hatte wegen der Berichte zuvor schonmal geschaut, wo es in der Nähe ein Buffet zum Abräumen gibt.. sicherheitshalber. Aber wie gesagt nicht nötig. Es wurde regelmäßig gut nachgelegt, für den Austauch der Wannen mit dem Essen brauche es mal eine Minute, also alles bestens.

Für Begleitung hatte ich auch EUR 30,00 bezahlt. Das.. naja.. geht schon in Ordnung. Mein Prof. erzählte, manche kämen durchaus auch mit sechs Begleitern. Da sollte die Hochschule vielleicht nicht für die komplette Verpflegung aufkommen müssen.

Die Absolventen kamen alle in Anzug bzw. Kleidern.

Ach ja, man bekam vorher eine Information über Login und Password eines Fotografen, der dann reichlich Fotos machte - auch von allen, wie sie die Urkunden überreicht bekamen. Im Netz sind die Bilder mit einem Schriftzug des Fotoanbieters versehen, für EUR 7,50 oder so kann man sich wohl Ausdrucke zusenden lassen.

Bezüglich Aurelius gab es gar nichts. Ich meine, ich hätte irgendwo einen Aufsteller dazu gesehen, aber nicht im Saal.

Für Parkplätze gibts ein Parkhaus, ich war aber mit den Öffis angereist. Am selben Tag begann der Wasen - das hielt ich zunächst für keine so gute Idee, hab ich auch erst am Abend vorher realisiert, war aber kein Thema. Also.. die Bahnen waren nicht brechend voll o.ä. Freies Parken wäre vermutlich schwierig geworden, Tiefgarage war m.E. mit EUR 1,00/Stunde bepreist, geöffnet bis 21 Uhr, jedoch Ausfahrt immer (stand da irgendwo).

Das ganze bleibt jedenfalls als Meilenstein in Erinnerung, das ist klar. Von daher könnte man durchaus eine Empfehlung aussprechen - muß natürlich jeder selbst wissen, ob er hingeht.

WIStudent (M.Eng.)
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