Kolloquium 08.02.2019

Ratschläge und Tipps zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeitem sowie Diskussion zur (fächerübergreifenden) mündlichen Prüfung

Kolloquium 08.02.2019

Beitragvon LoniHH » 06.02.19 13:03

Hallo zusammen,

wer von euch ist ebenfalls in zwei Tagen bei dem großen Tag dabei?

Viele Grüße
LoniHH
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Re: Kolloquium 08.02.2019

Beitragvon Goldmakler » 06.02.19 18:12

ICH !!! Endlich ist dieser Tag gekommen :D :D :D
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Aktuell: Kolloquium 08.02.19
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Re: Kolloquium 08.02.2019

Beitragvon Stubidu » 20.02.19 09:43

Hallo zusammen.

Ich hatte das Kolloquium zu meiner Masterarbeit ebenfalls am 8.2.2018 und gebe euch hier einen kurzen Überblick zum Ablauf.

Meine Prüfer waren Hr. Berkemer und Fr. Jung. Beide waren sehr freundlich, die Stimmung war locker. Dennoch war es natürlich eine Prüfungssituation.
Hr. Berkemer war Erstgutachter meiner Arbeit, Fr. Jung hatte lediglich die Zusammenfassung gelesen. Und auf dieser Tatsache wurde das Gespräch aufgebaut. Hr Berkemer meinte, ich solle doch Fr. Jung meine Arbeit beschreiben, d.h. Motivation, Vorgehen, Methoden und Ergebnisse.

Also fing ich an mit der Motivation. Diese beschrieb ich zweigeteilt, zum einen die Motivation, die Forschung im Themenfeld überhaupt rechtfertigt (Welche Probleme gibt es in der Gesellschaft/Industrie/Menschheit und wie trägt die Arbeit dazu bei, diese zu lösen). Die eigene Motivation sollte jeder für sich selbst beantworten können.

Im weiteren Gesprächsverlauf beschrieb ich dann die Grundlagen, verwendete Methoden, Umsetzung, Versuchsdurchführung und die Ergebnisse. Im Grunde eine Kurzfassung meiner Masterarbeit. Wichtig ist auch, dass man die Grenzen der eigenen Arbeit sowie deren Limitierungen kennt.
Dabei wurde von den Prüfern regelmäßig eingehakt und detailliert nachgefragt. In meinem Fall musste ich z.B. einen Teil der Grundlagen detailliert erklären.
Das Ganze ist kein Frage/Antwort-Spielchen, sondern entwickelt sich zu einem normalen Gespräch. Selbstverständlich habt ihr dabei den größten Redeanteil.

Mehr wars im Grunde nicht, eine dreiviertel Stunde kann unglaublich schnell vorbei sein :) Übers Ergebnis kann ich mich nicht beklagen...
Zur Vorbereitung bin ich meine Arbeit nochmal durchgegangen und hab mir Gedanken zu meinem damaligen Vorgehen gemacht. Angefangen habe ich ca. 1 Woche vor der Prüfung. War in meinem Fall vollkommen ausreichend.


Nochmal für alle zukünftigen Prüflinge:

- Kennt eure Arbeit! Verschafft euch nochmal einen Überblick über euer Vorgehen, vor allem, warum ihr wann welche Entscheidungen getroffen habt.
- Im Detail beschreiben bedeutet: Im Detail, wie ihr das in eurer schriftlichen Arbeit getan habt. Genauer muss es nicht sein.
- Dies gilt auch für die schriftliche Arbeit: Eure Arbeit löst nicht sämtliche Probleme und eure Ergebnisse sind Limitierungen unterworfen. Nennt diese auch!
- Ebenfalls solltet ihr aus eurer eigenen Arbeit Forschungsbedarf für nachfolgende Arbeiten ableiten.
- Wenn ihr eure Arbeit selbst geschrieben habt, ist die Prüfung kein Problem. Jedoch sollte man nicht unterschätzen, wieviele Details man zwischen Abgabe und Kolloquium vergessen kann,

Abschließend gibts dann direkt Glückwünsche der Prüfer und als Ergebnis eurer jahrelangen Bemühungen.... eine Urkunde. Hurra :D

Herzlichen Glückwunsch allen Absolventen und viel Erfolg an alle zukünftigen.
Stubidu
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